Datum: 05.03.2026 um 13:54 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger
Einsatzart: F3 – Feuer 3
Einsatzort: Heiligenrode, Delmenhorster Straße
Einsatzleiter: Kalusche
Einheiten und Fahrzeuge:
- Feuerwehr Brinkum: DLK 23/12, HLF 20, KDOW, LF 10, LF 20, MTW
- Feuerwehr Fahrenhorst: ELW 1, LF 10/6, TLF 16/24 Tr.
- Feuerwehr Groß Mackenstedt: HLF 20/16, LF 20, SoLF
- Feuerwehr Heiligenrode: LF 10/6, LF-Logistik, TLF 16/24 Tr., TSF
- Feuerwehr Seckenhausen: GW-Lüftungstechnik, LF 10/6, LF 20
- Feuerwehr Stuhr: HLF 20, LF 20
- Polizei
- Rettungsdienst: NEF, RTW
Weitere Kräfte: AGT U-Gruppe Kirchweyhe, AGT U-Gruppe Lahausen, OrtsFW Leeste
Einsatzbericht:
(jk) Am 05.03.2026 um 13:44 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Heiligenrode, Groß Mackenstedt und Fahrenhorst mit dem Stichwort „F2 – unklare Feuermeldung“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus handelte. Der Einsatzleiter alarmierte dementsprechend zügig die Drehleiter (kurz DLK) aus Brinkum sowie die Hubarbeitsbühne (kurz HAB) aus Leeste nach, damit das Dach abgedeckt und der Brandherd bekämpft werden konnte.
Zusätzlich wurden weitere Ortsfeuerwehren und die Atemschutzunterstützungsgruppen Kirchweyhe und Lahausen nachalarmiert, um ausreichend Atemschutzgeräteträgern vor Ort zu haben.
Währenddessen begannen erste Trupps mit einem Innenangriff, der jedoch nach kurzer Zeit wieder abgebrochen werden musste, da Teile der Dachkonstruktion einzustürzen drohten.
Trotz aller Bemühungen dehnte sich das Feuer auf den gesamten Dachstuhl aus und stellte die Einsatzkräfte vor die große Herausforderung, anliegende Gebäude zu schützen, die nur wenige Meter vom Brandgebäude entfernt standen. Dies gelang den Einsatzkräften. Das Gebäude selbst war allerdings leider nicht mehr zu retten.
Um während des Einsatzes neues Schlauchmaterial und neue Atemschutzgeräte an die Einsatzstelle zu bekommen, wurde die FTZ Barrien alarmiert.
Die Versorgung der Einsatzkräfte über die lange Einsatzdauer wurde vom DRK durchgeführt.
Nach knapp 9 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Es waren rund 150 Einsatzkräfte aller sechs Ortsfeuerwehr in der Gemeinde Stuhr vor Ort. Verletzt wurde niemand.








