Über die Neuanfänge der Seckenhausener Wehr nach 1945 läßt sich aus den Unterlagen nichts gewinnen. Doch dürfte es in Seckenhausen nicht anders gewesen sein als in Brinkum. Fahrzeuge und Geräte waren durch die englische Besatzungsmacht abtransportiert worden. Benzin und Öl waren rationiert. Die aus dem Krieg heimkehrenden Mitglieder der Wehr hatten privat Sorgen und Nöte genug. Dennoch muß aus den noch verbliebenen Resten bald wieder eine Freiwillige Feuerwehr aufgebaut worden sein. 1949 ist wieder von einer Jahresversammlung die Rede. Über die Mannschaftsstärke zu dieser Zeit wird leider nichts mitgeteilt. Brandmeister wurde nun Heinrich Ahrens. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde gestaltete sich ab 1952 sehr eng, so daß die Wehr von dorther für ihren Aufbau tatkräftige Unterstützung erfuhr.

Im August 1953 feierte die Wehr ihr vierzigjähriges Jubiläum, ein Jahr zu früh, wie inzwischen bekannt ist. Der persönliche Kontakt unter den Mitgliedern wird zu dieser Zeit als ausserordentlich gut geschildert. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert.

Ein großer Tag in der Geschichte der Seckenhausener Freiwilligen Feuerwehr war der 1. 6. 1956. An diesem Tag wurde für die Wehr ein eigener LF-8 Wagen in Dienst gestellt. Der Kreisbrandmeister war anwesend auch alle „Ehemaligen“ der Seckenhausener Wehr feierten dieses Ereignis mit.

Am 24. 11. 1962 stellte Heinrich Budelmann sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Oberfeuerwehrmann Gerhard Schwanz gewählt. Er sollte sein Amt leider nur sehr kurze Zeit innehaben.