Wieder hatte die Wehr die schwierige Aufgabe, aus ihrer Mitte einen Mann zum Hauptmann zu wählen. Als man sich am 28.08.1961 für Heinz Meyer, aus Warwe entschied, hatte man wieder einen guten Griff getan, denn als Brandmeister und zugleich Mitglied im Gemeinderat konnte er guter Mittelsmann zwischen Feuerwehr und Gemeinde sein.
Auch heute steht er gern mit Rat und Tat der Feuerwehr bei der Bewältigung ihrer Probleme zur Seite.
In die Zeit seiner Wehrführung fallen die Beschaffung neuer Gerätschaften wie z.B. 1974 eines neuen Mercedes-Tanklöschfahrzeuges TLF 8/24S mit 2400 l Löschwasservorrat sowie 1978 die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF8.
In dieser Zeit nahm die Modernisierung der Feuerwehr einen rasanten Verlauf. Es wurden Atemschutzgeräte angeschafft, die es der Feuerwehr endlich erlaubte, bei brennenden, stark verrauchten Gebäuden, einen Löschangriff von innen vorzunehmen.
Danach kamen Beleuchtungsgeräte, Stromerzeuger und Funkgeräte zum Einsatz.
Weiterhin wurde die Alarmierung der Feuerwehr modernisiert.
Musste vorher die Sirene von Hand ausgelöst werden, wurde dies jetzt von der Feuerwehreinsatzleitstelle per Funk übernommen.
Auch Funkmeldeempfänger für die Feuerwehrkameraden wurden eingeführt. Diese neuen Geräte ermöglichen die Alarmierung jedes einzelnen Kameraden auch ohne den Einsatz der Sirene.
Die großen Einsätze dieser Zeit waren sicherlich ein Scheunenbrand in Warwe 1963, der Brand einer Hofstelle in Fahrenhorst 1970, die Sturmkatastrophe („Der Jahrhundertsturm“) 1972 ,sowie der Waldbrand in der Lüneburger Heide 1975.
Nicht zu vergessen der fünffache Brand auf den Birkenhof 1983/84, der uns alle in Atem hielt.
Als große interne Ereignisse dieser Zeit gelten der Umzug in das alte Schulhaus 1974, das große Jubiläum zum 75jährigen Bestehen unserer Wehr und die Gemeinde- und Kreisreform 1974/76.
Die Freiwillige Feuerwehr Fahrenhorst steht seitdem mit weiteren fünf Feuerwehren in der Gemeindefeuerwehr Stuhr zusammen.
Heinz Meyer gab nach 25 Jahren die Aufgabe der Wehrführung ab. Zum Dank für seine Leistungen und Verdienste um das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Fahrenhorst und später der Gemeinde Stuhr, sowie seine Tätigkeit als Kreisunterbrandmeister im alten Landkeis Graftschaft Hoya und Stellvertreter des Gemeindebrandmeisters in Stuhr, wurde er im Jahr 2002 zum Ehrenbrandmeister ernannt.
Von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Fahrenhorst wurde ihm zur Anerkennung seiner Verdienste das Fahrenhorster Feuerwehrabzeichen in Silber verliehen. Mit ihm zusammen wurde ebenfalls sein Stellvertreter Rudi Scheuner mit dem Fahrenhorster Feuerwehrabzeichen in Silber geehrt. Er war 18 Jahre stellvertretener Ortsbrandmeister in Fahrenhorst.

