Hauptmann Schierholz hatte seine Wiederwahl aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt.
Sein Nachfolger wurde am 28.04.1927 Friedrich Meyerholz. Nach dessen Tode am 3.09.1932 übernahm Lüdeke Schulenberg zunächst kommissarisch die Führung der Wehr, um dann am 22.04.1933 offiziell in seinem Amt bestätigt zu werden.
Er hatte jedoch wenig Zeit sich zu profilieren, denn durch ein neues Gesetz hatten Wehrführer über 60 Jahre auszuscheiden.
Zum neuen Hauptmann wurde am 28.08.1934 Wilhelm Ulrich gewählt.
Während diesem Gesetz des neuen „großen Führers“ in Berlin durchaus noch etwas Gutes abzugewinnen war, wurde die neue „Weltordnung“ auch mit allen ihren negativen Auswüchsen in die dörfliche Idylle von Fahrenhorst getragen.
In dieser durch den ersten Weltkrieg eingeleiteten finsteren Zeit wurde alles das beschert, was einem rechtschaffenden Feuerwehrmann das Leben schwer machen konnte, schien noch einmal für die Fahrenhorster Wehr die Sonne.
Am 24.09.1940 wurde der Beschluss gefasst, eine Motorspritze anzuschaffen. Die Kosten sollten zur Hälfte vom Reich getragen werden.

