Datum: 05.10.2026 um 13:52 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger
Dauer: 1 Stunde 23 Minuten
Einsatzart: TVUK1 – Verkehrsunfall eingeklemmte Person 1
Einsatzort: BAB1, Fahrtrichtung Hamburg, zwischen AD Stuhr und AS Brinkum
Einheiten und Fahrzeuge:
- Feuerwehr Brinkum: HLF 20, KDOW, LF 10, LF 20
- Feuerwehr Groß Mackenstedt: HLF 20/16, RW-Kran, SoLF
- Polizei
- Rettungsdienst: Christoph Weser, NEF, RTW, RTW, RTW, ÖEL – Örtliche Einsatzleitung (ORGL+LNA)
Einsatzbericht:
(ct) Heute um 13:52 Uhr wurden die Feuerwehren Brinkum und Gr.Mackenstedt sowie der Rettungsdienst mit dem Stichwort „Verkehrsunfall, 5 PKW beteiligt, Lage unklar“ alarmiert. Einsatzort war die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg kurz vor der AS Brinkum.
Nach erster Erkundung vor Ort bestätigte sich die Lage. Es war zu einem Auffahrunfall am Stauende gekommen. Ein PKW besetzt mit zwei Personen war auf das Stauende aufgefahren und hat dabei mehrere Fahrzeuge ineinander geschoben. In Summe waren 6 Personen betroffen. Diese wurden bereits von Ersthelfern betreut.
Von den verletzten Personen wurde eine Person schwer und zwei weitere Personen mittelschwer verletzt. In einem PKW waren zwei Personen eingeschlossen. Zur patientenschonenden Rettung wurde mit hydraulischem Rettungsgerät eine Tür herausgenommen. Im Anschluss konnten beide an den Rettungsdienst übergeben werden.
Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Rettungshubschrauber Christoph Weser, sowie zur Koordination ein leitender Notarzt (LNA) und der organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) vor Ort. Zur Unterstützung für den LNA und den OrgL war noch ein Einsatzleitwagen der Feuerwehr aus Leeste mit am Einsatzort. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Neben der Patientenrettung wurde durch die Feuerwehr noch der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt. An einem betroffenen Fahrzeugen wurde die Batterie abgeklemmt.
Die Autobahn war an der Einsatzstelle in Fahrtrichtung Hamburg für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach knapp 1,5 Stunden beendet werden.

