Brinkum-(mg). Im Rahmen eines Zugdienstes der Ortsfeuerwehr Brinkum stand am Montagabend ein wichtiges Thema im Mittelpunkt: die psychischen Belastungen nach Einsätzen. Ein Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) des DRK Diepholz informierte die rund 45 Feuerwehrangehörigen über mögliche Belastungsreaktionen und den Umgang mit schwierigen Einsatzerlebnissen.
Ob schwere Verkehrsunfälle, Wohnungsbrände, Suizide oder erfolglose Reanimationsversuche, die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte werden im Einsatzalltag immer wieder mit Situationen konfrontiert, die auch psychisch belastend sein können. Dabei wurde erläutert, welche Reaktionen auftreten können, woran man mögliche Belastungsstörungen erkennt und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt.
Neben den fachlichen Informationen standen auch Fragen und der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Der kameradschaftliche Austausch untereinander ist nach belastenden Einsätzen ein wichtiger Bestandteil, um gemeinsam Erlebtes zu verarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Darüber hinaus wurde aufgezeigt, welche weiteren Unterstützungsangebote die PSNV-E oder die Feuerwehr-Unfallkasse bieten, wenn zusätzliche Hilfe benötigt wird oder Belastungen erst mit zeitlichem Abstand auftreten.
Die Ortsfeuerwehr Brinkum bedankt sich herzlich beim DRK Diepholz für den informativen Abend.


