Blick zurück und nach vorn - Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Seckenhausen
 
(dw) Mit einem ausführlichen Bericht von Ortsbrandmeister Henning Bolte blickte die Ortsfeuerwehr Seckenhausen am vergangenen Freitag auf das vergangene Jahr zurück. Die 54 aktiven Mitglieder rückten zu 30 Einsätzen aus. 13 Brandeinsätze, 15 technische Hilfeleistungen und zwei Brandsicherheitswachen waren zu bewältigen.
Für Ausbildung und sonstige Dienste kamen 1.804 Stunden zusammen. Auf Gemeindeebene, an den Feuerwehrtechnischen Zentralen und beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Loy und Celle wurden 20 Lehrgänge absolviert. Auch eine Ferienspaßaktion und ein Laternenumzug wurde durch die Ortsfeuerwehr organisiert. Vier neue aktive Mitglieder kamen in 2023 dazu. Zwei sind wegen Wohnungswechsels ausgeschieden. Zur Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes berichtete Bolte über den Sachstand bei der Fahrzeugbeschaffung und den Planungsstand für die Erweiterung des Feuerwehrhauses. Auch einen Ausblick auf geplante Aktivitäten gab es vom Ortsbrandmeister. Anschließend gab der Jugendfeuerwehrwart Niklas Dziadek seinen Bericht ab. Die 12 Jungen aus Seckenhausen nahmen zusammen mit den Jugendlichen aus Fahrenhorst an einigen Wettbewerben und vielen Sport- und Übungsdiensten teil. Dann folgte der Bericht des Gemeindebrandmeisters Michael Kalusche. In der Gemeinde gab es im abgelaufenen Jahr 385 Einsätze bei einer Einsatzstärke von 316 Feuerwehrleuten. Natürlich nahm die Einsatzlage Hochwasser zum Jahresende einen großen Raum in seinem Bericht ein. Kalusche dankte allen, die an den Weihnachtsfeiertagen und auch danach kräftig angefasst haben, um schlimmeres zu verhüten. Zum Thema Feuerwehrbedarfsplan gab er einen umfangreichen Bericht über die Arbeiten der Arbeitsgruppen, Planungsstände und geplante bzw. erfolgte Beschaffungen ab. Jens Kleemeyer berichtete als Gemeindejugendwart über das vergangene Jahr bei der Gemeindejugendfeuerwehr. Für die derzeit 105 Mädchen und Jungen gab es viele interessante Sporttermine und Veranstaltungen. Er dankte den Betreuerinnen und Betreuern für die vielen freiwilligen Stunden, die das erst möglich gemacht haben. Dankesworte gab es auch von Bürgermeister Stephan Korte in seinem Grußwort an die Ortsfeuerwehr. Gerade im Rückblick auf die Hochwasserlage wissen Rat und Verwaltung die Freiwilligkeit der Feuerwehrangehörigen sehr zu schätzen. Auch Korte ging mit Blick auf den Feuerwehrbedarfsplan auf die Zukunft der Gemeindefeuerwehr ein und erläuterte die Vorhaben in einigen Punkten. Danach wurden durch den Orts- und den Gemeindebrandmeister drei bewährte Kameraden befördert. Bernd Stöver und Jens Weingartz wurden zum Ersten Hauptfeuerwehrmann und Kevin Brode zum Hauptlöschmeister ernannt. Ein Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr erhielt Peter Ahlers. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Heiner Lampe überreicht. Als Dankeschön von der Gemeinde Stuhr übergab der Bürgermeister beiden eine Armband- bzw. eine Taschenuhr.
 
 
 
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Bernd Dücker, Heiner Lampe, Bürgermeister Stephan Korte, Peter Ahlers, Bernd Stöver, Jens Weingartz, Kevin Brode, Henning Bolte, Michael Kalusche