Stuhr (mt, cm, ct)  Zum ersten Einsatz in der Silvesternacht wurde die Feuerwehr Brinkum um 22:45 Uhr mit dem Stichwort „unklare Feuermeldung“ in die Donaustraße gerufen.

Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass eine Papiermülltonne neben einem Mehrfamilienhaus in Vollbrand stand. Einsatzkräfte unter Atemschutz konnten das Feuer schnell ablöschen. Kurz nach dem Jahreswechsel um 00:19 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Heckenbrand“ in die Wilhelm-Raabe-Straße gerufen. Dort brannte eine Hecke in voller Ausdehnung und drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen. Erneut mussten Kräfte unter Atemschutz das Feuer zügig ablöschen und konnten dadurch eine Brandausbreitung verhindern. Zwei Bewohner hatten selbst Löschversuche unternommen. Dabei hatten sie Rauchgase eingeatmet und mussten vor Ort von der Feuerwehr medizinisch erstversorgt werden. Nach der Übergabe an den Rettungsdienst wurden die Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein nahes gelegenes Krankenhaus transportiert. Nachdem der Wassertank des Brinkumer Löschgruppenfahrzeuges gerade wieder aufgefüllt war, erreichte die Kräfte um 00:53 Uhr die nächste Alarmierung. In der Pappelstraße mussten die Kräfte einen Entstehungsbrand an einer Hecke mit einem Kleinlöschgerät ablöschen. Um 01:05 Uhr folgte die nächste Alarmierung: Ein brennender Müllhaufen in der Bassumer Straße musste von einem Trupp mit der Schnellangriffseinrichtung abgelöscht werden. Unmittelbar nach Beenden der Löscharbeiten kam um 01:13 Uhr die nächste Meldung der Leitstelle. „Mülltonnenbrand unter einem Carport“ in der Ingeborg-Bachmann-Straße. Bei Eintreffen der Kräfte wenige Minuten später stand bereits der gesamte Carport samt zweier PKW in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf das Innere und das Dach des Wohnhauses übergegriffen. Aufgrund der Lage wurde umgehend die Alarmstufe auf Feuer 3 erhöht und somit die Feuerwehren Seckenhausen, Stuhr und Fahrenhorst nachalarmiert. Mehrere Atemschutztrupps verhinderten eine weitere Brandausbreitung und das löschten das Feuer. Nach einer Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Weitere Atemschutztrupps wurden im anschließend noch für Nachlöscharbeiten und bei der Suche nach möglichen Glutnestern eingesetzt. Das Wohnhaus wurde mit Hilfe eines Drucklüfters von Rauch befreit. Ein Bewohner des Hauses hatte sich bei Löschversuchen Brandverletzungen an der Hand zugezogen und wurde vom Rettungsdienst nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Rauchausbreitung im Inneren des Gebäudes, ist dieses zunächst unbewohnbar. Um 4:00 Uhr konnte der Einsatz dann beendet werden. Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte in diesem Einsatz gebunden.

Während der Löscharbeiten kam es zu einer weiteren Feuermeldung in der Gemeinde Stuhr. Im Anhalter Weg in Stuhr-Varrel, kam die Meldung der Leitstelle „unklare Feuermeldung“. Da die Feuerwehr Stuhr bereits beim Einsatz in Brinkum gebunden war, wurden die Feuerwehren Heiligenrode und Groß Mackenstedt zu diesem Einsatz alarmiert. Vor Ort brannten die Überreste eines Feuerwerkes. Diese konnten vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Anwohner gelöscht werden, daher war kein weiteres Eingreifen erforderlich.

Abschließend wurde die Feuerwehr Stuhr um 4:35 Uhr zu einem unklaren Feuerschein gerufen. In der Straße „An der Bahn“ brannte ein Müllcontainer in voller Ausdehnung. Dieser konnte von einem Atemschutztrupp schnell abgelöscht werden.

 

Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Brinkum +++ Feuerwehr Fahrenhorst +++ Feuerwehr Seckenhausen +++ Feuerwehr Stuhr +++ Rettungsdienst +++ DRK Bereitschaft Brinkum