Stuhr-Seckenhausen (mt). Am frühen Mittwochabend wurden zahlreiche Kräfte aus dem nördlichen Landkreis zu einem Gefahrguteinsatz nach Seckenhausen alarmiert.

Auf dem Gelände einer Speditionsfirma war einer LKW-Fahrerin beim betanken Ihres Fahrzeug eine grünliche Flüssigkeit aufgefallen, das aus dem auf dem Anhänger verladenen Container lief. Neben den Ortsfeuerwehrem Seckenhausen, Fahrenhorst und Brinkum rückten auch der Rettungsdienst und die DRK Bereitschaft, sowie der Fachzug Gefahrstoff Nord der Kreisfeuerwehr mit einem großen Kräfteaufgebot nach Seckenhausen aus. Elf Mitarbeiter waren zusammen mit der Fahrerin in dem Hallenbereich tätig gewesen und drei weitere waren zumindest in der Nähe. Sie wurden vom Rettungsdienst gesichtet und anschließend gemeinsam mit der DRK Bereitschaft betreut. Verletzt wurde niemand. Man behielt die Betroffenen so lange vor Ort, bis geklärt war mit welchem Stoff sie ggf. In Berührung gekommen waren. Und genau diese Erkenntnis dauerte knapp 3 Stunden. Zunächst wurde der Gefahrenbereich abgesperrt und ein Brandschutz durch die ersteintreffenden Feuerwehren sichergestellt. Unter die Leckage hatten die Mitarbeiter bereits eine Auffangwanne gestellt, so dass sich der Stoff nicht weiter ausbreiten konnte. Die Spezialkräfte der Gefahrgutstaffel der Kreisfeuerwehr sichteten die Ladepapiere, nach denen in dem Container verschiedene Gefahrstoffe und andere Güter transportiert wurden. Ob es sich bei der auslaufenden Flüssigkeit um einen der aufgelisteten Gefahrstoffe handelten könnte zunächst nicht mit Sicherheit gesagt werden. Empfänger und Absender der Wäre wurden kontaktiert. Nachdem auch die Messstaffel einsatzbereit war, wurde zusammen mit dem Fachberater Gefahrstoff der Berufsfeuerwehr Bremen beschlossen unter Vollschutz eine Probe zu nehmen und mittels eines Messgerätes der Berufsfeuerwehr zu analysieren. Diese Probenmessung brachte letztlich die Gewissheit: bei dem ausgelaufenen Stoff handelte es sich lediglich um das ebenfalls mit größeren Mengen angegebene Frostschutzmittel. Der Einsatz der Feuerwehr war anschließend beendet, da die Leckage am Folgetag durch den Transporteur beseitigt werden kann.  Die vorsorglich vor Ort betreuten Mitarbeiter konnten Feierabend machen und die Einsatzkräfte rückten wieder ab.

 

 

Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Brinkum +++ Feuerwehr Fahrenhorst +++ Feuerwehr Seckenhausen +++ Polizei +++ Rettungsdienst +++ DRK Bereitschaft Brinkum +++ Feuerwehr Bremen +++ Messstaffel Nord +++ 4.Zug Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 +++ Gefahrgutstaffel Nord