Beim Eintreffen stand auf dem Gelände einer Recycling-Firma eine Halle in der Größe 30 x 40 Meter in Vollbrand. Daraufhin erfolgte die Erhöhung der Alarmstufe auf B3. Das Feuer hatte bereits auf angrenzende Bereiche übergegriffen. Das Firmengelände umfasst eine Fläche von ca. 100 x 200 Metern und besteht aus mehreren Hallen, in denen Sortieranlagen stehen und Wertstoffe gelagert werden. Angrenzend an die Hallen gibt es auch mehrere Freiflächen, auf denen die sortierten Wertstoffe gelagert werden.

Von der Halle breitete sich das Feuer in die eine Richtung auf einen großen Berg mit Holzresten und in die andere Richtung auf eine weitere Halle aus. Es wurde sofort von mehreren Seiten mit der Brandbekämpfung begonnen und eine umfangreiche Nachalarmierung ausgelöst. Zusätzlich zur gesamten Gemeindefeuerwehr Stuhr, wurde aus der Gemeinde Weyhe die Ortsfeuerwehren Erichshof, Melchiorshausen und Leeste mit der Hubarbeitsbühne alarmiert. Aus Syke wurde eine weitere Drehleiter zu Einsatzstelle bestellt. Vom Einsatzleiter wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet, um das Feuer von mehreren Seiten bekämpfen zu können. Die Wasserversorgung konnte über mehrere Wasserentnahmestellen sowie einen direkt an die Einsatzstelle angrenzenden Fluss in ausreichender Menge sicher gestellt werden. Dies war auch erforderlich um den nötigen massiven Löschangriff durchführen zu können. Als weitere Unterstützung wurde eine 4. Drehleiter der Berufsfeuerwehr Bremen und ein Flughafenlöschfahrzeug vom Flughafen Bremen angefordert. Somit konnte die Brandbekämpfung aus insgesamt 12 Wasserwerfern am Boden und von oben durchgeführt werden.

Zur Unterstützung des Einsatzleiters und zur Führung der Lage wurde die Technische Einsatzleitung Nord der Kreisfeuerwehr Diepholz als zentrale Einsatzleitung eingesetzt. Zum Eigenschutz der eingesetzten Kräfte war die DRK-Bereitschaft Brinkum und der leitende Notarzt vor Ort. Für Nachschub an Atemluftflaschen und Schläuchen sorgte die Feuerwehrtechnische Zentrale aus Barrien.

Nach ca. 3 Stunden stellte sich ein erster Löscherfolg ein und die Flammen gingen merklich zurück. Nach ca. 5 Stunden konnten die ersten Kräfte herausgelöst werden. Wann „Feuer aus“ gemeldet werden kann ist zur Stunde noch unklar.

Auch zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse. Die Polizei war mit mehreren Kräften am Einsatzort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren ca. 250 Feuerwehrleute. Die Versorgung der Einsatzkräfte, die die ganze Nacht im Einsatz waren, wurde vom Versorgungszug des Landkreises Diepholz durchgeführt. Gegen 6 Uhr wurde die Ablösung der Einsatzkräfte durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 organisiert.

 

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Update vom 25.5.2015, 19:00 Uhr:

(ct) Am frühen Morgen wurde der Einsatz von Schaum entschieden, um das Feuer weiter zu bekämpfen und die starke Rauchentwicklung einzudämmen. Zur Vorsicht wurde die Bevölkerung von der Polizei zum Schließen der Fenster und Türen aufgefordert. Durch den Gefahrstoffzug aus Syke wurden Luftmessungen durchgeführt. Der Schaumeinsatz zeigte schnell Wirkung und so konnten im Laufe des Vormittags die Flammen immer mehr eingedämmt werden. Insgesamt wurden 20.000 Liter Schaummittel an die Einsatzstelle geholt. Unterstützung gab es hier erneut von der Berufsfeuerwehr Bremen, die mit dem Abrollbehälter „Schaum“ und einem großes Tanklöschfahrzeug erneut zur Einsatzstelle kam.

Die Rauchentwicklung blieb allerdings weiterhin bestehen und zog in Richtung des benachbarten Tierheims. Dieses wurde dann auf eigene Entscheidung der Betreiber in Eigenregie evakuiert. Die Tiere wurden in einem anderen Tierheim untergebracht.

Zur Erkundung aus der Luft kam ein Polizeihubschrauber an die Einsatzstelle, um Fotos zur Lage zu machen.

Gegen 16 Uhr wurde die über den Tag eingesetzte Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 abgelöst. Drei Ortsfeuerwehren der am Morgen herausgelösten Kräfte der Gemeinde Stuhr wurden erneut alarmiert und werden bis Mitternacht eingesetzt. Um 24 Uhr kommen dann die andern drei Ortsfeuerwehren der Gemeinde als Ablösung. Im Moment ist davon auszugehen, dass sich der Einsatz noch mehrere Tage hinziehen kann. Über die Höhe des entstanden Schadens liegen bisher keine Erkenntnisse vor.

 

 

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Update vom 26.5.2015, 17:00 Uhr:

(ct) In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der Schaumeinsatz fortgesetzt und zeigte eine gute Wirkung. Aus diesem Grund war der für die Nacht geplante Einsatz des Flugfeldlöschfahrzeuges der Flughafenfeuerwehr Bremen nicht mehr erforderlich. Anstelle dessen wurde eine weitere Hubarbeitsbühne aus Bassum alarmiert, um die einzelnen Brandstellen gezielt von Oben bekämpfen zu können. Im Bereich der abgebrannten Halle wurde durch die Bagger das auf die brennenden Müllberge herabgestürzte Dach entfernt, um die darunter befindlichen Brandherd erreichen zu können.

Am Morgen hatte sich die Rauchentwicklung deutlich reduziert, sodass gegen 13 Uhr die Aufforderung an die Bürger zum Geschlossen halten der Türen und Fenster wieder aufgehoben werden konnte. Die bis dahin gesperrte Bremer Straße konnte schon gegen 24 Uhr wieder freigegeben werden. Gegen 17 Uhr war fast keine Rauchentwicklung mehr vorhanden. Somit besteht auch keine Gefahr mehr für die umliegende Nachbarschaft. Aus diesem Grund kann auch das evakuierte Tierheim wieder bezogen werden. Auch die Nachbarfirma, die ihre Arbeit für den heutigen Tage abgesagt hatte, kann ab morgen wieder den normalen Betrieb aufnehmen.

Nachdem ja bereits am Montagmorgen um 7 Uhr „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden konnte, wird sich der Einsatz vermutlich noch weitere zwei Tage hinziehen, bis „Feuer aus“ gemeldet werden kann. Über die Nacht und den heutigen Tag verteilt waren permanent noch ca. 80 Feuerwehrleute im Einsatz. In regelmäßigen Abständen wurden die Einsatzkräfte abgelöst. Auch die Einsatzleitung wechselte regelmäßig zwischen Thomas Erdt (Ortsbrandmeister Brinkum) und Soenke Heinken (stellvertretender Gemeindebrandmeister Stuhr).

Über den ganzen Tag und auch für die kommenden Tage wird die Hauptaufgabe für die Einsatzkräfte weiterhin darin bestehen, die schwelenden Müllberge mit Baggern umzuschichten und weiter abzulöschen. Das kontaminierte Löschwasser wurde überwiegend von einer Fachfirma entsorgt. Einige Teile konnten aber von der unter Wasser stehenden Einsatzstelle abgepumpt und erneut für den Löschangriff verwendet werden.

 

 

 

 Einsatzbilder aus der ersten Nacht

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Einsatzbilder vom ersten Tag

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Luftbilder von der Einsatzstelle, zweiter Tag

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Hier ein paar Videos zum Einsatz:

Nonstopnews

Bremenreporter

Buten un Binnen

Kreiszeitung:

 

Presseartikel:

Kreiszeitung hier
Weser-Kurier hier
Nonstopnews hier
Bremenreporter hier
Neue Osnabrücker Zeitung hier
Presseportal hier
Radio Bremen hier
NDR hier
NWZ Online hier
HAZ hier
Nordsee Zeitung hier
Bildzeitung hier
17:30 Sat1 Regional (mit Video) hier
Radio Bremen - Buten und Binnen (Video) hier
NDR - Luftaufnahmen (Video) hier
 Kreiszeitung (mit Videos) hier
Kreiszeitung hier
Weserkurier hier
Weserkurier Bilderstrecke hier
Kreiszeitung, Feuer aus, alle Glutnester gelöscht hier

 

 

 

 

 

(ct) Gegen 23:53 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Brinkum mit dem Einsatzstichwort „Feuer Recyclinghof“ ins Gewerbegebiet Am Rodendamm alarmiert. Schon auf der Anfahrt war weithin ein Feuerschein zu sehen, sodass sofort die Alarmstufe auf B1 erhöht wurde. Beim Eintreffen stand auf dem Gelände einer Recycling-Firma eine Halle in der Größe 30 x 40 Meter in Vollbrand. Daraufhin erfolgte die Erhöhung der Alarmstufe auf B3. Das Feuer hatte bereits auf angrenzende Bereiche übergegriffen. Das Firmengelände umfasst eine Fläche von ca. 100 x 200 Metern und besteht aus mehreren Hallen, in denen Sortieranlagen stehen und Wertstoffe gelagert werden. Angrenzend an die Hallen gibt es auch mehrere Freiflächen, auf denen die sortierten Wertstoffe gelagert werden.

Von der Halle breitete sich das Feuer in die eine Richtung auf einen großen Berg mit Holzresten und in die andere Richtung auf eine weitere Halle aus. Es wurde sofort von mehreren Seiten mit der Brandbekämpfung begonnen und eine umfangreiche Nachalarmierung ausgelöst. Zusätzlich zur gesamten Gemeindefeuerwehr Stuhr, wurde aus der Gemeinde Weyhe die Ortsfeuerwehren Erichshof, Melchiorshausen und Leeste mit der Hubarbeitsbühne alarmiert. Aus Syke wurde eine weitere Drehleiter zu Einsatzstelle bestellt. Vom Einsatzleiter wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet, um das Feuer von mehreren Seiten bekämpfen zu können. Die Wasserversorgung konnte über mehrere Wasserentnahmestellen sowie einen direkt an die Einsatzstelle angrenzenden Fluss in ausreichender Menge sicher gestellt werden. Dies war auch erforderlich um den nötigen massiven Löschangriff durchführen zu können. Als weitere Unterstützung wurde eine 4. Drehleiter der Berufsfeuerwehr Bremen und ein Flughafenlöschfahrzeug vom Flughafen Bremen angefordert. Somit konnte die Brandbekämpfung aus insgesamt 12 Wasserwerfern am Boden und von oben durchgeführt werden.

Zur Unterstützung des Einsatzleiters und zur Führung der Lage wurde die Technische Einsatzleitung Nord der Kreisfeuerwehr Diepholz als zentrale Einsatzleitung eingesetzt. Zum Eigenschutz der eingesetzten Kräfte war die DRK-Bereitschaft Brinkum und der leitende Notarzt vor Ort. Für Nachschub an Atemluftflaschen und Schläuchen sorgte die Feuerwehrtechnische Zentrale aus Barrien.

Nach ca. 3 Stunden stellte sich ein erster Löscherfolg ein und die Flammen gingen merklich zurück. Nach ca. 5 Stunden konnten die ersten Kräfte herausgelöst werden. Wann „Feuer aus“ gemeldet werden kann ist zur Stunde noch unklar.

Auch zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse. Die Polizei war mit mehreren Kräften am Einsatzort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren ca. 250 Feuerwehrleute. Die Versorgung der Einsatzkräfte, die die ganze Nacht im Einsatz waren, wurde vom Versorgungszug des Landkreises Diepholz durchgeführt. Gegen 6 Uhr wurde die Ablösung der Einsatzkräfte durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 organisiert.

 

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Update vom 25.5.2015, 19:00 Uhr:

(ct) Am frühen Morgen wurde der Einsatz von Schaum entschieden, um das Feuer weiter zu bekämpfen und die starke Rauchentwicklung einzudämmen. Zur Vorsicht wurde die Bevölkerung von der Polizei zum Schließen der Fenster und Türen aufgefordert. Durch den Gefahrstoffzug aus Syke wurden Luftmessungen durchgeführt. Der Schaumeinsatz zeigte schnell Wirkung und so konnten im Laufe des Vormittags die Flammen immer mehr eingedämmt werden. Insgesamt wurden 20.000 Liter Schaummittel an die Einsatzstelle geholt. Unterstützung gab es hier erneut von der Berufsfeuerwehr Bremen, die mit dem Abrollbehälter „Schaum“ und einem großes Tanklöschfahrzeug erneut zur Einsatzstelle kam.

Die Rauchentwicklung blieb allerdings weiterhin bestehen und zog in Richtung des benachbarten Tierheims. Dieses wurde dann auf eigene Entscheidung der Betreiber in Eigenregie evakuiert. Die Tiere wurden in einem anderen Tierheim untergebracht.

Zur Erkundung aus der Luft kam ein Polizeihubschrauber an die Einsatzstelle, um Fotos zur Lage zu machen.

Gegen 16 Uhr wurde die über den Tag eingesetzte Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 abgelöst. Drei Ortsfeuerwehren der am Morgen herausgelösten Kräfte der Gemeinde Stuhr wurden erneut alarmiert und werden bis Mitternacht eingesetzt. Um 24 Uhr kommen dann die andern drei Ortsfeuerwehren der Gemeinde als Ablösung. Im Moment ist davon auszugehen, dass sich der Einsatz noch mehrere Tage hinziehen kann. Über die Höhe des entstanden Schadens liegen bisher keine Erkenntnisse vor.

 

 

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Update vom 26.5.2015, 17:00 Uhr:

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der Schaumeinsatz fortgesetzt und zeigte eine gute Wirkung. Aus diesem Grund war der für die Nacht geplante Einsatz des Flugfeldlöschfahrzeuges der Flughafenfeuerwehr Bremen nicht mehr erforderlich. Anstelle dessen wurde eine weitere Hubarbeitsbühne aus Bassum alarmiert, um die einzelnen Brandstellen gezielt von Oben bekämpfen zu können. Im Bereich der abgebrannten Halle wurde durch die Bagger das auf die brennenden Müllberge herabgestürzte Dach entfernt, um die darunter befindlichen Brandherd erreichen zu können.

Am Morgen hatte sich die Rauchentwicklung deutlich reduziert, sodass gegen 13 Uhr die Aufforderung an die Bürger zum Geschlossen halten der Türen und Fenster wieder aufgehoben werden konnte. Die bis dahin gesperrte Bremer Straße konnte schon gegen 24 Uhr wieder freigegeben werden. Gegen 17 Uhr war fast keine Rauchentwicklung mehr vorhanden. Somit besteht auch keine Gefahr mehr für die umliegende Nachbarschaft. Aus diesem Grund kann auch das evakuierte Tierheim wieder bezogen werden. Auch die Nachbarfirma, die ihre Arbeit für den heutigen Tage abgesagt hatte, kann ab morgen wieder den normalen Betrieb aufnehmen.

Nachdem ja bereits am Montagmorgen um 7 Uhr „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden konnte, wird sich der Einsatz vermutlich noch weitere zwei Tage hinziehen, bis „Feuer aus“ gemeldet werden kann. Über die Nacht und den heutigen Tag verteilt waren permanent noch ca. 80 Feuerwehrleute im Einsatz. In regelmäßigen Abständen wurden die Einsatzkräfte abgelöst. Auch die Einsatzleitung wechselte regelmäßig zwischen Thomas Erdt (Ortsbrandmeister Brinkum) und Soenke Heinken (stellvertretender Gemeindebrandmeister Stuhr).

Über den ganzen Tag und auch für die kommenden Tage wird die Hauptaufgabe für die Einsatzkräfte weiterhin darin bestehen, die schwelenden Müllberge mit Baggern umzuschichten und weiter abzulöschen. Das kontaminierte Löschwasser wurde überwiegend von einer Fachfirma entsorgt. Einige Teile konnten aber von der unter Wasser stehenden Einsatzstelle abgepumpt und erneut für den Löschangriff verwendet werden.