Brand einer Hütte im Wald

Brandeinsatz > Wald / Flächen
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Einsatzort Details

Fahrenhorst, Zum Warwer Sand
Datum 28.08.2022
Alarmierungszeit 18:35 Uhr
Einsatzende 20:05 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 30 Min.
Alarmierungsart Meldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Fahrenhorst
Feuerwehr Heiligenrode
Feuerwehr Seckenhausen
Polizei
Rettungsdienst
Feuerwehr Kirch- und Klosterseelte
    Feuerwehr Gessel-Ristedt
    Fahrzeugaufgebot   LF10/6 Fahrenhorst  TLF 16/24 Tr Fahrenhorst  ELW 1  LF-L Heiligenrode  TLF 16/24 Tr Heiligenrode  TSF Heiligenrode  TLF 16/25 Seckenhausen  LF10/6 Seckenhausen  GW-Lüftungstechnik Seckenhausen  Streifenwagen  RTW Leeste   TSF Gessel  TLF 3000 Gessel/Ristedt  LF 10/6 Gesser/Ristedt
    Brandeinsatz - Flächenbrand

    Einsatzbericht

    (ct) Am Sonntagabend um 18:35 Uhr wurden die Feuerwehren Fahrenhorst, Seckenhausen, Heiligenrode, Gessel-Ristedt sowie das Tanklöschfahrzeug aus Kirch- und Klosterseelte mit dem Stichwort "Waldbrand" in den Warwer Sand nach Fahrenhorst alarmiert. Gemeldet wurde das Feuer von einem Hubschrauber der Bundespolizei, dem beim Überfliegen des Waldes eine starke Rauchsäule aufgefallen war. Trotz der guten Beschreibung des Einsatzortes durch die Hubschrauberbesatzung, war es am Boden nicht einfach, den Einsatzort tatsächlich zu finden. Schließlich wurde er mitten in einem Waldgebiet lokalisiert.
     
    Vor Ort eingetroffen wurde festgestellt, dass dort eine Hütte mit der Größe von ca. 4×4m mitten im Wald in voller Ausdehnung brannte. Nachdem ca. 300m Schlauchleitung durch unwegsames Gelände verlegt worden waren, wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen. Hierzu wurden von mehreren Seiten C-Rohre vorgenommen, um das Feuer zu bekämpfen und ein Übergreifen auf die Vegetation und die Bäume zu verhindern. Die Hütte selbst war allerdings nicht mehr zu retten. Sie war bereits vollkommen abgebrannt. Um sicherzustellen, dass alle Glutnester im Wald auch wirklich aus waren, wurde der Einsatzort immer wieder mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und nachgelöscht.
     
    Vor allem die Tatsache, dass es zwei Tage vorher in diesem Gebiet ergiebig geregnet hatte, aber auch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr haben dazu geführt, dass ein Übergreifen auf die Bäume und damit ein richtiger Waldbrand verhindert werden konnte. Im Summe wurden mehr als 1.000m Schlauch verlegt. Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach 1,5 Stunden beendet werden.