eiko_icon Dachstuhlbrand

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Moordeich, Stuhrer Landstraße
Datum 06.04.2020
Alarmierungszeit 14:11 Uhr
Einsatzende 15:45 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 34 Min.
Alarmierungsart Sirene + Meldeempfänger
Einsatzleiter Rainer Troue
Mannschaftsstärke 80
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Brinkum
Feuerwehr Fahrenhorst
Feuerwehr Groß Mackenstedt
Feuerwehr Stuhr
Polizei
Rettungsdienst
Fahrzeugaufgebot   LF 20 Brinkum  DLK 23/12 Brinkum  LF 10 Brinkum  TSF Brinkum  MTW Brinkum  KDOW Brinkum (KFW Diepholz)  ELW 1  LF10/6 Groß Mackenstedt  HLF 20/16 Groß Mackenstedt  RW - Kran Groß Mackenstedt  KDOW Groß Mackenstedt  LF 20/25-6 Stuhr  LF 20/25-7 Stuhr  LF 8 Stuhr  MTW (TEL-Nord)  Streifenwagen  RTW Brinkum  RTW Bassum  RTW Syke  RTW Leeste
Brandeinsatz - Gebäudebrand

Einsatzbericht

(ct) Um 14:11 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Diepholz über Telefon ein Dachstuhlbrand gemeldet. Daraufhin wurden die Feuerwehren Stuhr, Brinkum und Gr.Mackenstedt sowie der Einsatzleitwagen aus Fahrenhorst alarmiert. Einsatzort war ein sich im Bau befindliches Mehrfamilienhaus an der Stuhrer Landstraße im Ortsteil Moordeich. Da sich noch mehrere Bauarbeiter im Gebäude aufhalten sollten, wurden vier Rettungswagen zur Einsatzstelle geschickt.

Vor Ort eingetroffen konnte festgestellt werden, dass alle Personen das Gebäude bereits verlassen hatten. Da mehrere von ihnen Rauchgas eingeatmet hatten, wurden sie vom Rettungsdienst untersucht. Eine Person wurde mit einer Rausgasvergiftung zur weitren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Somit konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Hierzu ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr ins Gebäude vor. Der Brandherd sollte in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss befinden. Die Bauarbeiter hatten nach eigener Aussage bereits erste Löschversuche unternommen und damit eine weitere Brandausbreitung verhindert. Der Angriffstrupp musste lediglich noch Nachlöscharbeiten durchführen. Der Bereich des Brandausbruchs wurde mit einer Wärmebildkamera auf Glunester untersucht.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde zur Entrauchung ein Hochleistungslüfter eingesetzt, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken.

Als Brandursache wurden Dachdeckerarbeiten im Balkonbereich festgestellt. Der Einsatz konnte nach knapp 1,5 Stunden beendet werden.

 

 

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder