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Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Brinkum, Feldstraße
Datum 31.01.2020
Alarmierungszeit 09:44 Uhr
Alarmierungsart Sirene + Meldeempfänger
Mannschaftsstärke 65
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Brinkum
Feuerwehr Fahrenhorst
Feuerwehr Seckenhausen
Feuerwehr Stuhr
Feuerwehr Leeste
    Rettungsdienst
    Fahrzeugaufgebot   LF 20 Brinkum  DLK 23/12 Brinkum  LF 10 Brinkum  TSF Brinkum  MTW Brinkum  KDOW Brinkum (KFW Diepholz)  ELW 1  TLF 16/25 Seckenhausen  LF10/6 Seckenhausen  GW-Lüftungstechnik Seckenhausen  LF 20/25-6 Stuhr  LF 20/25-7 Stuhr  LF 8 Stuhr  NEF Leeste  RTW Leeste
    Brandeinsatz - Gebäudebrand

    Einsatzbericht

     

    (ct) Um 9:44 Uhr wurden die Feuerwehren Brinkum und Seckenhausen mit dem Stichwort „Gebäudebrand“ alarmiert. Einsatzort war ein Wohngebäude in der Feldstraße im Ortsteil Brinkum. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurde durch einen ersteintreffenden Rettungswagen offenes Feuer bestätigt. Daraufhin wurde von der Leitstellen in Diepholz die Alarmstufe auf „F3“ erhöht und es wurden zusätzlich die Feuerwehr Stuhr, der Einsatzleitwagen aus Fahrenhorst, sowie aufgrund der Gebäudehöhe eine weitere Drehleiter aus Leeste nachalarmiert.

     

    Vor Ort eingetroffen wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen. Hierzu ging ein Trupp unter Atemschutz über den Korb der Drehleiter mit einem C-Rohr vor. Ein weiterer Trupp begann ebenfalls mit einem C-Rohr und unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung von aussen.

     

    Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde parallel zur Brandbekämpfung das Gebäude in der direkten Nähe kontrolliert und die Bewohner aufgefordert, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Da ein Reisebüro im Erdgeschoss des benachbarten Gebäudes über ein Klimaanlage mit Luft von Außen versorgt wird, wurde dieses vorsichtshalber evakuiert.

     

    Im weiteren Verlauf des Einsatzes sind zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung auch in das Gebäude vorgegangen. Das Feuer, welches im Fassadenbereich des zweiten und dritten Obergeschoss des Gebäudes brannte, konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Zur Prüfung auf Brandnester wurde ein Teil des bereits stark beschädigten Daches abgetragen.

     

    Das betroffene Gebäude befand sich noch im Bau und war kurz vor der Fertigstellung. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches waren Handwerker auf der Baustelle, die das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen hatten. Ein Handwerker wurde vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung untersucht, war aber nicht verletzt.

     

    Nach Abschuss der Nachlöscharbeiten konnte der Einsatz nach 2,5 Stunden beendet werden. Es waren 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

     

     

     

     

     

     

     

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder