Aktuelles / Presse

Heiligenrode (rs) Nach der Coronapause trafen sich am 11.11.2022 zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit ihren Kindern an der St. Marienkirche in Heiligenrode, um am Laternenumzug mit der Feuerwehr Heiligenrode teilzunehmen.

Nach dem Gottesdienst um 17:00 Uhr ging es in Begleitung von Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr durch das Maifeld. Zurück an der Kirche wurde dann noch bei Kinderpunsch und Bratwurst ein wenig verweilt, bevor alle zufrieden nach Hause gingen.

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Die Kita Stuhr besuchte mit ihrer Fischgruppe am 14.10.2022 die Brandschutzerzieher Uwe und Sandra Banach im Feuerwehrhaus Stuhr. Dieser Besuch der Gruppe war etwas ganz besonderes, denn es war ein Geburtstagskind unter den kleinen Feuerwehrhelfern. Speziell zu diesem Anlass wurde im aufgebauten Stuhlkreis ein Stuhl mit Luftballons geschmückt, sodass der Ehrenplatz für das Geburtstagskind auf Anhieb zu erkennen war. Die Kinder haben sich gut auf den Besuch im Feuerwehrhaus vorbereitet. So kam jedes von ihnen mit einem eigenen Helm. Diese wurden aus Papptellern ausgeschnitten, rot angemalt und mit dem Schriftzug "Feuerwehrhelfer", 112 und dem jeweiligen Namen des Kindes versehen. So war es auch für die Brandschutzerzieher leicht, die Kinder mit Namen anzusprechen. Als alle Kinder und die Erzieher im Stuhlkreis Platz genommen hatten, wurde erst ein kleines Geburtstagsritual abgehalten. Alle sangen ein Geburtstagslied, ein Tisch mit Kerzen und Geschenken wurde zuvor in der Mitte des Stuhlkreises aufgebaut. Außerdem hatte jedes Kind die Möglichkeit, dem Geburtstagskind einen ganz persönlichen Wunsch zu überbringen.

Dann stand der Vormittag ganz im Zeichen der Feuerwehr. Die Kita-Gruppe sang ein Feuerwehrlied, das sie speziell für diesen Besuch eingeübt hatten. Darauf aufbauend erklärten Sandra und Uwe, dass jeder die Notrufnummer 112 im Gesicht habe, nämlich 1 Mund, 1 Nase und 2 Augen. Schließlich sollten die Kinder auf Tuchfühlung mit der Ausrüstung gehen können. Im Stuhlkreis war ein Tisch integriert, auf dem sowohl Ausrüstung und Zubehör der Feuerwehr, als auch alle möglichen Alltagsgegenstände lagen. Die Kinder sollten nun einzeln zum Tisch gehen und sich einen Gegenstand nehmen, von dem sie meinen, dieser gehöre zur Ausrüstung eines Feuerwehrmannes. Schnell hatten die kleinen Feuerwehrhelfer alle Ausrüstungsgegenstände und Bekleidung zusammen. Uwe Banach zog sich die Ausrüstung Teil für Teil vor den Kindern an und erklärte, gemeinsam mit Sandra Banach, wozu der jeweilige Gegenstand bzw. das Kleidungsstück gebraucht wird. Natürlich durfte alles vorher von den Kindern angefasst und auch mal in die große Einsatzjacke geschlüpft werden. Anschließend wurde erstmal eine Frühstückspause eingelegt.

Frisch gestärkt ging es im Programm mit der "Ausbildung" weiter. Alle Kinder und Erzieher mussten durch die Krabbel- und Robb Strecke unter den Tischen im Schulungsraum. Die Kinder meisterten diese Aufgabe mit großer Begeisterung. Anschließend führten Uwe und Sandra  die Gruppe durch das Feuerwehrhaus und auch in die Fahrzeughalle.

Die Kinder sahen sich alle Räume an und konnten natürlich auch in ein richtiges Feuerwehrauto einsteigen. Vor der  Fahrzeughalle wurde eine Wasserleitung aufgebaut, damit die Kinder Bälle von Pylonen mit einem Schlauch spritzen konnten. Selbstverständlich kamen die Erzieher auch zum Einsatz. Nur hatten sie ein anderes "Löschmittel" zur Verfügung, und zwar eine Kübelspritze. Die Kinder feuerten ihre Erzieherinnen an, die im Wechsel pumpten und mit dem Wasserschlauch zielten.

Zum Abschluss erhielt jedes Kind noch eine Urkunde, ein Malbuch, 2 Pixibücher und natürlich durften die Luftballons mit der 112 nicht fehlen.

 

 

 

 

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Großtierrettung der Gemeindefeuerwehr Stuhr

 

Die Gruppe Großtierrettung der Gemeindefeuerwehr Stuhr hat heute den ersten von 2 geplanten Trainingstagen zum Thema „Umgang mit Ponies und Pferden“ absolviert. Auf dem Hof von „Torden Gasrd Alpakas“ in Groß Mackenstedt hatte die Frau des Ortsbrandmeisters ein umfangreiches Programm vorbereitet. Als ausgebildete Reitlehrerin konnte sie viel Fachwissen vermitteln und auch aus dem Nähkästchen plaudern.

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Nach einem Theorieblock zu den Eigenarten der Tiere, ging es dann direkt ans Pferd.

Aufhalftern, anbinden und das Führen von Pferden konnte ausgiebig geübt werden.

 

Auch das Verladen von Pferden auf den Pferdeanhänger konnte von den Teilnehmern ausprobiert werden. Was empfinden Pferde auf dem Anhänger? Wie werden Stangen gelöst und Türen geöffnet?

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Dogge Alfred ist immer eingesprungen, wenn die Pferde keine Lust mehr hatten. Mit über 75kg auch ein klassisches Großtier.

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Im Abschlussgespräch wurde festgestellt, dass es vorteilhaft für die Feuerwehr wäre, wenn Reiterhöfe Notfallpläne für Brand oder Naturkatastrophen hätten. Wo können Pferde sicher untergebracht werden, wenn sie aus dem Stall evakuiert werden müssen? Wo bekomme ich schnell Helfer oder Transporter her?

Ein interessanter Vormittag ging schnell zu Ende. Eine Fortsetzung in Rinder- und Schweinehaltungsbetrieben ist geplant, da diese sich grundlegend anders verhalten als Pferde. Um fachgerecht helfen zu können, ist ein Wissen darüber wichtig und notwendig.

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Am Montagabend stand für die Feuerwehr Heiligenrode ein besonderer Dienst auf dem Plan: Einsatzübung Gefahrgut. Hierzu wurde folgende Lage vorgegeben:

Es wurde ein Kanister auf einen Anhänger verladen. Kurze Zeit später wurde bemerkt, dass aus diesem Kanister eine Flüssigkeit läuft. Aufgrund einer orangefarbenen Tafel am Kanister und des stechenden Geruchs, wurde umgehend die Feuerwehr alarmiert.

Die Übung wurde an der FTZ (Feuerwehr Technische Zentrale) in Barrien zusammen mit dem GWG (Gerätewagen Gefahrgut) Syke durchgeführt.

Die Einsatzmeldung lautete: Gefahrguteinsatz - G2 -  Gefahrstoff-Flüssigkeit läuft aus Behälter auf Anhänger, Stoffnummer 1790 (Fluorwasserstoffsäure), Gefahr 886 => Säurebeständige Ausrüstung einsetzen, Absperrung 50m.

Die Erkundung führte ein Trupp bestehend aus zwei AGT (Atemschutzgeräteträgern) durch. Eine erste Sicherungsmaßnahme wurde durch Ausbringen eines Flüssigkeitsbindemittels durchgeführt. Während die Gefahrgutstaffel in den Einsatz eingebunden wurde, wurde der Brandschutz mittels TLF (Tanklöschfahrzeug) und einem C-Rohr hergestellt, sowie die Ausleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut.

Außerdem wurde eine Dekonstrecke (simuliert) aufgebaut, um die in den direkten Einsatz am Schadenort eingebundenen Einsatzkräfte dekontaminieren zu können.

Der schadhafte Behälter wurde durch Feuerwehrkräfte im Chemikalien-Schutzanzug (CSA) geborgen und in einen sicheren Überbehälter verbracht.

In Summe wurden vier Feuerwehrmitglieder unter AGT und vier Feuerwehrmitglieder unter CSA eingesetzt.

Nach der Übung fand eine ausführliche Nachbesprechung mit der Gefahrgutstaffel statt.

Fazit: Tolle Übung, Anstrengend, schwierige Funkkommunikation unter CSA, alle Kräfte voll eingebunden.

(rs)

Bewertung: 5 / 5

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Brinkum-(cm). Aufgrund der Baustellen bedingten Vollsperrung der Bassumer Straße, vom 15.09.-20.09., verlegte die Feuerwehr Brinkum für diesen Zeitraum mit einem Löschgruppenfahrzeug, den Standort auf das Betriebsgelände des Autohaus Hinrichsen in der Syker Straße. Das Ziel mit der dort stationierten Löschgruppe war es, Einsatzorte östlich der Bassumer Straße schneller zu erreichen und auch die Ausrückezeit aufgrund der kürzeren Anfahrt zum Autohaus, für Einsatzkräfte die östlich der Baustelle wohnen, deutlich zu verkürzen. Die kurzfristige und spontane Anfrage der Feuerwehr wurde schnell und unbürokratisch durch den Geschäftsführer Rüdiger Hinrichsen zugestimmt. Die „Löschgruppe Hinrichsen“ musste in diesem Zeitraum zusammen mit den Kollegen vom regulären Standort am Brunnenweg zu insgesamt drei Einsätzen ausrücken. Bei einer Feuermeldung in Brinkum-Briseck konnte die Löschgruppe bereits 5 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort sein.

 
Im Bild links Sascha Cordes vom Autohaus Hinrichsen, im Bild rechts Thomas Frische von der Ortsfeuerwehr Brinkum vor dem kurzzeitig gemeinsamen Fuhrpark

Bewertung: 5 / 5

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Für das zweite September Wochenende steht die 850-Jahr-Feier des Ortsteils Alt-Stuhr an. Hierzu wird es von Freitag bis Sonntag ein vielfältiges Programm rund um das Rathaus im Ortskern geben. Natürlich ist auch die Feuerwehr Stuhr mit beteiligt. Von Freitag bis Sonntag wird sie einen Bratwurststand betreiben, um neben  anderen Essensständen für das leibliche Wohl am ganzen Festwochenende zu sorgen.
 
Am Sonntag wird ab 11 Uhr dann der "Tag der Feuerwehr" ausgerichtet. Hier wird es hinter dem Rathaus auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus ein vielfältiges Programm geben. Neben den Fahrzeugen der Feuerwehr Stuhr, wird auch je ein Fahrzeug aus allen anderen Ortsfeuerwehren vor Ort sein. Zum Beispiel der Rüstwagen aus Gr.Mackenstedt und die Drehleiter aus Brinkum. Von der Kreisfeuerwehr des Landkreises Diepholz wird auch die Drohnengruppe Nord mit ihrem Fahrzeug und der Drohne vor Ort sein und die zur Verfügung stehende Technik ausstellen.
 
Zusätzlich zur durchgängig verfügbaren Bratwurst wird es am Sonntag auch einen Kaffee und Kuchen Verkauf im Feuerwehrhaus geben. Hier werden selbst gebackene Kuchen und Torten, sowie Kaffee ebenfalls ab 11 Uhrangeboten.
 
Neben Vorführungen des Kasperle-Theaters der Brandschutzerzieher, wird es auch zwei Einsatzübungen geben. Bei einer davon wird auch die historische Handdruckspritze aus dem Spritzenhaus in Varrel zum Einsatz kommen.
 
Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Hierzu gibt es noch eine Aktion für alle Kindergarten Kinder. Unter dem Motto „Mach unseren Tag der Feuerwehr bunt“ sind alle Kindergartenkinder aufgefordert Bilder für die Feuerwehr zu malen. Wir würden uns freuen ein Bild zu erhalten, dass wir dann am Tag der Feuerwehr am Feuerwehrhaus aufhängen können. Es kann alles gemalt werden, was euch zum Thema Feuerwehr einfällt. Das Bild darf allerdings nicht größer als DIN A4 sein. Wir würden es am 7. September in den Kindergärten einsammeln. Alternativ können die Bilder auch bis zum 7. September in den Postkasten am Feuerwehrhaus geworfen werden. Bitte verseht die Bilder aus Datenschutzgründen nur mit dem Namen des Kindergartens dem Alter und dem Geschlecht des Erstellers.
 
Alle Programmpunkte der Feuerwehr sind natürlich in das gesamte Rahmenprogramm der 850-Jahr-Feier eingebunden.
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Am vergangenen Samstag, den 30.7.2022, veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Stuhr eine Aktion im Rahmen des Ferienspasses unter dem Motto "Ein Tag als Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann“. 10 Kinder im Alter von 8 - 12 Jahren hatten sich angemeldet. Es wurden Einblicke in die Aufgaben der Feuerwehr gegeben. Hierzu gehörte auch ein theoretischer Teil. Henning Meyer erklärte den Kindern wie die Brandmeldezentrale (BMZ) einer automatischen Brandmeldeanlage (BMA) funktioniert. Anschließend erklärte Uwe Banach die Aufgaben der Feuerwehr und wie sich die Kinder im Fall einer Notlage verhalten sollen. Sandra Banach erklärte das Thema Notruf und erwähnt dabei auch, dass diese Nummer nicht zum Spaß gewählt werden darf. Ebenso wies sie darauf hin, das eine unterdrückte Rufnummer dennoch von der Leitstelle erkannt werde und ein solcher "Streich" teuer und strafbar ist. Ein kleiner Teil zum Thema Erste Hilfe durfte auch nicht fehlen. Uwe Banach verdeutlichte den Kindern, wie uncool das Gaffen und Filmen von Verletzten an einer Unfallstelle ist. Gemeinsam mit Sandra Banach zeigte er den Kindern wie ein Druckverband angelegt, die stabile Seitenlage gemacht wird und wie eine Person bei Schock zu versorgen ist. Natürlich probierten die Kinder alles gezeigte selbst aus. Im praktischen Teil wurden die 10 Kinder in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe  rollte unter der Anleitung von Achim Bellmann und Kim Bellmann Schläuche aus und lernte wie man diese im Anschluss wieder richtig aufrollt. Henning Meyer und Mirco Nienaber zeigte der anderen Gruppe an einem Baucontainer wie ein Hebekissen eingesetzt wird, um eine eingeklemmte Person zu retten. Hierzu wurde eine Übungspuppe unter einen Baucontainer gelegt und gemeinsam mit den Kindern die Technik erarbeitet.

Eine Mittagspause mit Hot Dogs durfte auch nicht fehlen. Zum Nachtisch gab es Eis! Hier einen herzlichen Dank an IKEA Brinkum, die Marketingabteilung stiftete die Hot Dog Pakete für den diesjährigen Ferienspaß. Nach der Stärkung wartete schon der ausgerollte Düsenschlauch, damit sich die Kinder im Wasser etwas abkühlen konnten. Nach der Stärkung und Erfrischung konnte die Übung geplant und geprobt werden, die den Eltern am Nachmittag gezeigt werden sollte.

Alle Teilnehmer zeigten sich während des Ferienspaß sehr motiviert und konzentriert. Jeder achtete auf den anderen, genauso unterstützten sich die Kinder gegenseitig. Gegen Nachmittag traf dann auch Ortsbrandmeister Rainer Troue am Feuerwehrhaus ein. Er war der Einladung von Ehepaar Banach gefolgt, um sich die Abschlussübung anzusehen. Dann hieß es "Aufsitzen!". Folgende Lage wurde angenommen: Eine Person ist unter einem Bauschuttcontainer eingeklemmt und muss befreit werden. Gleichzeitig steht eine benachbarte Hecke in Brand (natürlich nur fiktiv), die gelöscht werden muss. Das Anrücken der kleinen Brandbekämpfer erfolgte unter realen Bedingungen. Die Kinder wurden auf 2 Feuerwehrautos aufgeteilt und kamen mit ihrem Betreuerteam mit Blaulicht und Martinshorn angefahren. Trotz leichter Aufregung bei den Kinder lief die Übung reibungslos und die Kinder bekamen Applaus von ihren Eltern. Zum Schluss überreichte Sandra Banach jedem Kind und dem Betreuerteam noch eine Urkunde und beendete so den Ferienspaß 2022.

 

 

 

 

 

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